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    Rendez-vous in Nord-Pas de Calais

    Variantenreiche Landschaftsformen

    Mit Belgien und England als Nachbarn, zeigt sich die Region Nord-Pas de Calais als harmonische Symbiose von Land und Meer. Die flandrischen Hügel und die des Artois laufen an der Côte d’Opale aus und formen am Ärmelkanal eine reizvolle Küstenlandschaft, in der mächtige Felsen weite Sandstrände einrahmen. In den Badeorten Nord-Pas de Calais, wie Berck-sur-Mer, Le Touquet-Paris-Plage oder Boulogne-sur-Mer kombiniert man Strandvergnügen, nautische Aktivitäten mit dem Nervenkitzel im Kasino. Ein Küsten-Abschnitt von 23 Kilometern Länge - der insgesamt 120 Kilometer Küste - trägt das Label „Grand Site des Deux Caps“, das ihn als herausragende französische Landschaft auszeichnet. Weiter im Osten Nord-Pas de Calais schließen sich die weiten Weidelandschaften und Waldgebiete der Thiérache und des Hainaut an. In den regionalen Naturparks des Avesnois, der Caps et Marais und der Côte d’Opale et Scarpe-Escaut erwarten 3500 Kilometer ausgewiesene Wege den Wanderfreund.

    Die Region der Museen

    Mit seinen mehr als 50 offiziellen Museen erweist sich die Region Nord-Pas de Calais geradezu als Paradies für Kulturbeflissene. Die reiche Geschichte Nord-Pas de Calais sowie die industrielle und handwerkliche Identität stehen im Mittelpunkt des Centre Historique Minier (Bergbau-Museum), des Musée d’Art et d’Industrie, der Cité Internationale de la Dentelle et de la Mode (Spitzen-Herstellung und Mode) in Calais… Als häufig umkämpftes Grenz-Gebiet war die Region Nord-Pas de Calais oft Schauplatz europäischer Konflikte. Daran erinnern die „Chemins de Mémoire“ (Wege der Erinnerung). Die typische Architektur von Nord-Pas de Calais kulminiert in Schmuckstücken wie der Grande Place von Arras, der Kathedrale Notre-Dame de Grâce in Cambrai, der Vieille Bourse von Lille oder den Stadttürmen von Béthune, Arras und den „Bourgois“ (Bürgern) von Calais.

    Gastronomie mit Einflüssen aus Flandern und der Picardie

    Die Küche der Region Nord-Pas de Calais erweist sich als schmackhafte Mischung flandrischer und picardischer Rezepte mit typischen Ingredienzien, wie etwa dem Chicon (Chicorée). Beim Hauptgericht haben Sie die Wahl zwischen einer Carbonade Flamande (Kartoffel-Fisch-Eintopf), einem Hasen mit Pflaumen oder dem famosen Potjevleesch (Fleisch-Eintopf). Eines der vielen regionalen Biere begleitet die Mahlzeit. Zum Abschluss gönnt man sich einen würzigen Wacholderschnaps. Charaktervoll wie das Land sind seine Käse-Sorten, wie etwa der Vieux-Lille oder der typisch orangene Maroilles, der auch als Basis für die „Flamiche“ (Käse-Torte) dient. Und das „Nationalgericht“ der Region Nord-Pas de Calais Moules-Frites (Muscheln mit Pommes-Frites) kostet man stilecht an einer Imbiss-Bude!

    Ausflugsziele in Nord-Pas de Calais

    Als Ausflugsziel für die ganze Familie bieten sich die Freizeitparks in der Region Nord-Pas de Calais  an, wie etwa das wundervolle Aquarium „Nausicäa“. Radsport-Fans aus aller Welt versammeln sich zu beiden Seiten der legendären „Pavés“ (Kopfsteinpflaster) des Rennens Paris-Roubaix. Bei der Montgolfiade von Lille und dem internationalen Drachen-Festival von Berck-sur-Mer setzten die Teilnehmer bunte Farbtupfer in den Himmel. Ihren Sinn für ausgelassenes Feiern beweisen die Bewohner und Gäste der Region Nord-Pas de Calais beim Akkordeon-Festival von Wazemmes oder beim Karneval, insbesondere dem von Dunkerque. Die Braderie de Lille und die Braderie de l’Art de Roubaix stehen bei allen Freunden von Altem und Schönen dick unterstrichen im Terminkalender.

     

    Französische Lebensart kombiniert mit der Dynamik des Nordens – dazu ein Schuss Flandern und eine Prise England - sorgen in der Region Nord-Pas de Calais für ein ganz eigenes Flair. Und die sprichwörtliche Gastfreundschaft an der französischen Kanalküste kennt man nicht erst seit dem Film „Willkommen bei den Sch’tis“!

 
 
    gekennzeichnet mit Städte, Küste, Natur, Kultur, Luxus, Nachhaltiger Tourismus, Nord-Pas-de-Calais, Region